
Verfahrenstechnik
Bachelor/Master
Verfahrenstechnik ist die Ingenieurwissenschaft, die sich mit der Erforschung, Entwicklung und technischen Durchführung von Prozessen befasst, in denen Stoffe nach Eigenschaften und Zusammensetzung verändert werden. Der Verfahrensingenieur hat die Aufgabe, die in Laborversuchen erarbeiteten Ergebnisse, beispielsweise von Chemikern, Physikern oder Werkstoffwissenschaftlern, in den Produktionsmaßstab zu übertragen. Das Studium basiert daher auf den Grundlagen der Chemie, Physik und Mathematik. Diese werden dazu angewendet, um die verschiedensten Techniken zur mechanischen, thermischen und chemischen Stoffumwandlung zu verstehen und weiter entwickeln zu können.
Abschluss
Konsekutiver Studiengang
Bachelor/Master | 7+3 Semester
9 Semester Bachelor im dualen Modell
Studieninhalte
natur- und ingenieurwissenschaftliche sowie mathematische Grundlagen der Verfahrenstechnik; Modellierung, Simulation und Auslegung von Stoffwandlungsprozessen, Verfahren, Apparaten und Anlagen
Zulassungsvoraussetzungen
allgemeine Hochschulreife, einschlägig fachgebundene Hochschulreife oder gleichwertig anerkannte Hochschulzugangsberechtigung, 4 Wochen Grundpraktikum vor Studienbeginn wird empfohlen
8 Wochen Industriepraktikum vor Studienbeginn wird empfohlen
Bewerbungsmodalitäten
Bewerbungen zum Wintersemester
keine weiteren Zulassungsbeschränkungen
Bewerbungsschluss: 15. September
Zukünftige Berufsfelder
Chemie und Pharmazie, Erdöl und Kohle, Futter-, Nahrungs- und Genussmittel, Baustoffe, Metallurgie, Medizinische Technik, Biotechnik, Verbrennungstechnik, Kraftwerkstechnik, Kältetechnik und Umwelttechnik
Kenntnisse, Erfahrungen & Interessen
Grundkenntnisse und Spaß an den Naturwissenschaften und der Mathematik, zielgerichtetes "Ingenieurdenken" sowie Interesse an der Umsetzung physikalisch-chemischer Grundlagen in die verfahrenstechnische Praxis
Fachstudienberater
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Tomas
Gebäude 10 | Raum 223
Tel. 03 91/67-1 87 83
Sprechstunden nach Vereinbarung